Veranstaltungsraum „Rhönblick“
Richbergstraße 17 – 34639 Schwarzenborn
Freitag, den 09.11.2018 um 19:30 Uhr

Christliche Freunde aus Neuseeland und Australien

zu Gast im Knüllkamp präsentieren

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Urban Country Music
mit
Steve und Ainsley Apirana

(Neuseeland (Maori) + Australien)

Steve - Ainsley Apirana

verschiedenen Stilrichtungen
von Balladen bis Blues,
Country, Rock und Folk bis Soul.

Veranstaltungsraum „Rhönblick“
Richbergstraße 17 – 34639 Schwarzenborn
Freitag, den 09.11.2018 um 19:30 Uhr

 

 

und mehr …..

Download the Flyer – Download Einladung hier:

20181109 Steve+Ainley Apirana Konzert Knüll-Camp

 

Umfassende Infos über Auftritte und Konzerte:
https://www.apiranamusic.com/house_concerts/

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Download: Joh 06,1-15 kurz-x

Irdische Brötchen oder himmlisches Brot?

  1. 1. Irdische Brötchen – die wollen alle!  Joh 6,1-15

Ein bekannter Ausspruch lautet: Irgendwie muss ich mir ja meine Brötchen verdienen. Ja, es geht um Brötchen. Nach diesen Brötchen rufen die Menschen alle. Am liebsten frische und günstige Brötchen. Die einen kaufen sie bei Aldi und sind zufrieden, die anderen holen sie sich ofenwarm beim in aller Frühe beim örtlichen Bäcker, und andere lassen sich die Brötchen sonntagmorgens sogar vor die Haustüre stellen.

Auch heute Morgen geht es um Brötchen, doch zuerst um Gerstenbrötchen. Luther übersetzt auch schon mal mit „Kuchen“. Doch meistens war das damalige Brot rund und nur ca. 2,5 cm hoch. Ja, wie Pfannkuchen, nur etwas dicker. Und wer Pita kennt und legt da drei aufeinander und kommt diesem Brot damit schon sehr nahe. Vielleicht können wir nun auch verstehen, warum wir beim Abendmahl die Oblate, das kleine runde Abbild des israelitischen Brotes benutzen.

Stimmt es nicht, dass jeder seine Brötchen sich verdienen muss und jeder hinter seinen Brötchen her sein muss?

Der Landwirt, die Erzieherinnen, die Wirtschaftsmanager und die Politiker. Alle wollen einen guten Job behalten, um die eigenen Brötchen regelmäßig genießen.

Solche Brötchen wollen sie doch alle. Und Jesus würden sie dann auch dazunehmen, wenn er ihre Wünsche erfüllte. Und sie würden ihn auch alle als ihren Chef, auch Parteivorsitzenden oder Bundeskanzler wählen, wenn sie nur immer ihre Brötchen bekämen. Und eigentliche wäre es ihnen „piepe schnurz egal“, wer Er auch wäre, und welch ein Amt er innehätte. Hauptsache, er wäre für immer ihr Brötchenkönig. Sie würden ihn dann auch immer wählen und ihm ewig zujubeln. Na klar, alle würden auch fromm jubeln? Doch nur, dass ihre Kasse stimmt.

Unsere Geschichte hier spricht von großen Menschenmassen, die sensations-hungrig hinter Jesus herliefen. Diese hatten viele Heilungswunder gesehen und waren in Hoffnung auf größere Dinge. Und das Unglaubliche ist, dass Jesus sich ihnen gefügig macht und ihrem fleischlichen Willen nachkommt. Ja, Jesus kommt den Menschen oft auch in ihren Bedürfnissen und Wünschen ein Stück entgegen. Doch darin will Er sie und ihre echten Nachfolger prüfen.

Doch wir sind noch immer bei den 5000 gespeisten Männern. Was war ihr wirkliches Motiv, warum folgten sie Jesus nach? Ging es ihnen um das himmlische Brot oder nur um einen vollen Bauch mit irdische Brötchen?

Kurze Zeit später, schon am nächsten Tag, treffen die Menschen wieder bei Jesus ein. Und Er sagt ihnen auf den Kopf zu, warum sie Ihm nachfolgen:

6,25-27 Und als sie ihn fanden am andern Ufer des Sees, fragten sie ihn: Rabbi, wann bist du hergekommen? Jesus antwortete ihnen und sprach: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Ihr sucht mich nicht, weil ihr Zeichen gesehen habt, sondern weil ihr von dem Brot gegessen habt und satt geworden seid. Schafft euch Speise, die nicht vergänglich ist, sondern die bleibt zum ewigen Leben. Die wird euch der Menschensohn geben;

Doch diese unvergängliche Speise suchten sie nicht. Nein, sie wollten nur ihre irdischen Brötchen verzehren. Denn sie verstanden selbst nach seiner erklärenden Rede nicht, dass Er vom unvergänglichen Himmelsbrot gesprochen hatte. Und gerade aus diesem Grund hatte Er sie auch mit irdischen Brot gesättigt. Dieses irdische Brot, wie damals das Manna in der Wüste, es sollte auf das himmlische Brot, das himmlische Manna hinweisen. Doch dieses Himmelsbrot wollten sie nicht annehmen. Sie wollten nur einen Brötchenkönig, der sie irdisch zufrieden stellen würde:

V 34 Da sprachen sie zu ihm: Herr, gib uns allezeit solches Brot.

Auch heute gibt es viele Menschen, die sagen: Wenn Du unsere irdischen Bedürfnisse befriedigst, dann wollen wir dein Fan werden, wir gehen auch mal in die Kirche oder zu christlichen Veranstaltungen. Doch in Wirklichkeit zimmern sie sich ihren eigenen Jesus zurecht, den sie aber nicht in der Bibel finden. Es ist ein Art Götzen-Jesus zur Befriedigung ihrer eigenen Bedürfnisse, ein Wohlfühl- und Sicherheits-Jesus.

Doch deshalb war Jesus nicht vom Vater gesandt. Er kam nicht, damit an erster Stelle unsere Brötchen stimmen, damit wir zufrieden sind, damit alle unsere Bedürfnisse gestillt werden. Er kam, um uns ein anderes Brot zu geben. Das Brot des Lebens.

35 Jesus aber sprach zu ihnen: Ich bin das Brot des Lebens. Wer zu mir kommt, den wird nicht hungern; und wer an mich glaubt, den wird nimmermehr dürsten.

 

  1. Himmlisches Brot – für Berufene

Und dieses Brot bot Jesus auch jenen an, die nicht jeden Tag ihre Brötchen erhielten, und zusätzlich noch durch schwierige Zeiten gehen mussten. Er bot es jenen an, die wie Matthäus und Zachäus ihren guten Arbeitsplatz um des Reiches Gottes aufgaben, die nichts mehr mit schwarzen Kassen und Schmiergeld zu tun haben wollten und die auf ihre guten Brötchen um Jesu Willen verzichteten. Er bot dies unvergängliche Brot jenen an, die ihren sicheren Job im eigenen Fischereiboot aufgaben und die mit Familie ohne sichere Brötchen einer ungewissen Zukunft entgegengingen, weil sie zuerst auf das Brot des Lebens setzten.

Es waren nicht die vielen, die sich für ihn entschieden hatten, wie die Menge der 5.000 Männer (das waren ca. 20.000 Männer und Frauen mit Kindern insgesamt), sondern, die Er berufen hatte und der Vater gezogen hatte. Und so sind es auch möglicherweise nicht die 10.000ten, die sich bei Großevangelisationen wie bei B. Graham oder ProChrist entschieden haben sollen, die bei Jesus bleiben werden, sondern vielleicht sind es am Ende nur noch 5%, aber Gezogene vom Vater. Denn nur alles, was sein Vater durch Glauben zieht, das kommt zu Ihm. Zum Schluss blieben selbst bei Jesus nur noch einige Wenige übrig. Diese waren aber solche mit der echten Jesuserkenntnis. 65 Und Jesus sprach: Darum habe ich euch gesagt: Niemand kann zu mir kommen, es sei ihm denn vom Vater gegeben.

 66 Von da an wandten sich viele seiner Jünger ab und gingen hinfort nicht mehr mit ihm.

Zurück blieben dann noch die Zwölf, von denen einer selbst keine Christuserkenntnis besaß, nämlich Judas. Auch dem ging es immer nur an erster Stelle um den Beutel, um das liebe Geld, zuerst um seine Brötchen und noch einmal um seine eigenen Brötchen (denn er war ein Dieb). Das Brot aber, dass die 11 Jünger gegessen hatten und wir selber essen sollen, nämlich Jesus ins Leben aufnehmen, das führte sie und auch uns zum ewigen Leben. Dann, wenn wir ihn wie Essen in unser Leben aufnehmen

Doch müssen wir wissen, um welches Brot es sich handelt: 45-56 Wer mein Fleisch isst und mein Blut trinkt, der hat das ewige Leben, und ich werde ihn am Jüngsten Tage auferwecken.

Denn mein Fleisch ist die wahre Speise, und mein Blut ist der wahre Trank. Wer mein Fleisch isst und mein Blut trinkt, der bleibt in mir und ich in ihm.

Jesus sprach aber nicht vom irdischen Brot, sondern von sich selbst, von seinem Sterben für uns, von seinem stellvertretenden Opfertod am Kreuz für uns. Er sprach nicht vom irdischen Brot, sondern vom geistlichen Brot, unserer himmlischen Speise. Jesus ist das wirkliche Brot, das gebrochene Brot und der gebrochene Leib. Dies fasse wer kann. Und es ist der Geist Gottes, der das Wort Jesu für uns lebendig macht: Er öffnet das Geheimnis des wahren Brotes:  Und Petrus spricht für alle 11 Jünger und für alle Gläubigen.

Du hast Worte des ewigen Lebens, und wir haben geglaubt und erkannt, dass du bist der Heilige Gottes!

Nur dies ist die rechte Christus-erkenntnis: Jesus ist mit dieser Aussage des Petrus für ihn kein selbst gebastelter Götze für eigene Bedürfnisse, sondern Er ist für ihn der Heilige Gott selbst. – Ist dies auch dein Bekenntnis? Ist er für dich der Heilige Gottes? Wenn ja, dann solltest du auch immer wieder vom gebrochen Brot und vom wahren Leib Christi im Glauben essen, damit Er in dir und du in ihm bleibst – zum ewigen Leben. Amen.

http://www.bischof.meyer@rekd.de

 

Die Reformierte Episkopalkirche ist anglikanisch und versteht sich als „Kirche der Mitte“ oder einfach als „Die Evangelisch-Katholische Kirche“. Eine Journalistin bezeichnete kürzlich unsere Kirche als „die Kirche, die den goldenen Mittelweg zwischen den beiden großen Konfessionen geht“.

Sie besitzt als Hauptbekenntnis das historische anglikanische Gebetbuch das „Book of Common Prayer“ als „Das Allgemeine Gebetbuch“ seit 2014 in Deutsch. Es basiert auf der Version von 1662, die auch von dem deutschen Reformator Martin Bucer beeinflusst war. Als weiteres Bekenntnis sind die „Neunundreißig Artikel“ nachgeordnet. Siehe weitere Information unter:

http://www.rekd.de

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Download – 2018 Oktober Gemeindebrief

oder hier lesen:

Gemeindebrief  Oktober  2018

34639 Schwarzenborn, Richbergstr. 11, Christuskapelle

Monatsspruch:

Herr, all mein Sehnen liegt offen vor dir, mein Seufzen war dir nicht verborgen. (Ps 38,10)

Herzlich willkommen!

 Sonntags:   10 Uhr Gottesdienst –  

Mahlfeier 3x monatlich in Christuskapelle, Richbergstr.

Morgenlob / Wortgottesdienst,  1x Ende des Monats im Blockhaus: Rhönblick (neben der Jausenstion). Nach den Gottesdiensten Einladung zum Brunch in der Jausenstion.

Andachten und Treffen während der Woche 

Dienstag-Samstagmorgen: 8:00 bis 8:30 Uhr Morgenlob / Familienlob

Dienstag 18 Uhr: Abendlob mit Katechismusauslegung Kapelle

Mittwoch 19 Uhr: Farsi Bibelstunde in Neukirchen, Untergasse 7, bei Amini

14tägige Treffen:

MontagMännertreff am 8./ 22.10. im Blockhaus „Rhönblick“.

verantwortlich Campdirektor Klaus Buder – Fon: 0171-8972951

Donnerstag: Frauentreff am 4.&18.10. im Blockhaus „Rhönblick“

verantwortlich Gabriele Buder – Fon: 0157-73550851

Hinweise auf die Termine auch unter www.knuellkamp.de

SONNTAG IM KIRCHENJAHR

Erntedank (18. So. n. Trinitatis)

Dankbarkeit für Gottes Fürsorge

Sonntag 30.09.18 – 10.00 Uhr in Rhönblick – Wortgottesdienst

 

Tag der deutschen Einheit

Mittwoch 03.10.18

Keine Morgenandacht 8.00 jedoch: 09.30 Uhr Morgenlob  

Wochenspruch:Danket dem Herrn; denn er ist freundlich, und seine Güte währet ewiglich.“                Psalm 106,1

Deu / 5 Mose 8,1-6; Psalm 66; Johannes 17,20-26

                                                            + + + +

  1. So. n. Trinitatis

Die Heilung des Gichtbrüchigen

Sonntag 07.10.18 – 

10.00 Uhr Christuskapelle/Knüll – Abendmahlsgottesdienst

Wochenspruch: „Heile Du mich, HERR, so werde ich heil; hilf Du mir, so ist mir geholfen,“   Jeremia,17,14

Lesungen:  Jesaja 1, 18-20; Psalm 32,1-7; Epheser 4, 17-32; Matthäus 9, 1-8

                                                                 + + + +

  1. So. Trinitatis

Mahl des Herrn – Sonntag 14.10.18

10.00 Uhr Christuskapelle/Knüll – Pastor Romeike Wortgottsdienst

 Wochenspruch: „Es ist dir gesagt, Mensch, was gut ist und was der Herr von dir fordert, nämlich Gottes Wort halten und Liebe üben und demütig sein vor deinem Gott.“ Micha 6,8

Lesungen:  Exodus 24, 1-11; Psalm 34,2-11; Epheser 5, 15-20; Matthäus 22, 1-14

+ + + +

  1.  So n. Trinitatis

Geistliche Waffenrüstung  – Sonntag 21.10.18

10.00 Uhr Christuskapelle/Knüll  Abendmahlsgottesdienst

Wochenspruch:  „Lass dich nicht vom Bösen überwinden, sondern überwinde das Böse mit dem Gutem.“   Römer 12, 21

Lesungen:  Jesaja 51, 9-16; Psalm 19; Epheser  6, 10-20; Johannes 4, 46-54

+ + + +

  1. So. n. Trinitatis

 In Gottes Schuld – Sonntag 28.10.18 

10.00 Uhr in Kapelle Rhönblick – Wortgottesdienst

 Wochenspruch:   Bei dir ist die Vergebung, dass man Dich fürchte. Ps.130,4

Lesungen: Esra 9,5-15,  Psalm 130; Phiipper 1,3 -11; Matthäus 18,21-35

 

 

Christus-Gemeinde Neukirchen/Schwarzenborn

Ortsgemeinde der Anglikanischen Kirche i.D. www.anglikaner.de

Herausgeber:        Bischof Gerhard Meyer, M.Div; D.D.

Redaktion:            Richbergstr. 11, 34639 Schwarzenborn/Knüll

Tel.: 01573-7380923 oder 05686 – 730

E-Mail: bischof.meyer@rekd.de

Gemeinde Internet: http://christusgemeinde.rekd.de/

Gemeindevertreter:   Grace Meyer 01578-8789509

Pfarrervertreter: Stefan Meyer

Erzbischof:           The Most Rev. Ray R. Sutton, Dallas, Texas (USA);

Bischof Ordinarius:  Bischof Meyer; siehe oben.

Konto:                   Für Unterstützung der Gemeindearbeit bitte Spenden an das

Anglikanischen Kirche e.V. – mit VERMERK: „Christus Gemeinde“

Kreissparkasse Schwalm-Eder,  BLZ 520 521 54; Kto.-Nr. 0 214 017 741,

Sie erhalten am Ende des Jahres unaufgefordert eine Spendenquittung für das Finanzamt.

 

 

 

Mitteilungen

 Gemeindeausflug:

Besuch der Alten Kirche Sargenzell Nähe Hühnfeld mit Besichtigung des diesjährigen Früc hteteppichs: ca. 4 X 10 Meter – Thema 2018 – Die Bergpredigt. Treffen 24. Nov. 11 Uhr bei der Jausenstation. Eintritt frei. Nach der Rückkehr Pizza aus unserem Backhaus in der Jause.

Anmeldung bis 21.11. bei Klaus Buder.

Geburtstage:  nicht öffentlich.

Hinweis für OKTOBER:

Tägliche Bibellese am Morgen und Abend – im Download:

 

 

 

Download Gemeindebrief: –>  2018 September Gemeindebrief

Samariter

 

Monatsspruch

Gott hat alles schön gemacht zu seiner Zeit, auch hat er die Ewigkeit in ihr Herz gelegt; nur dass der Mensch nicht ergründen kann das Werk, das Gott tut, weder Anfang noch Ende.

 (Prediger)

 

 

 

 

Herzlich willkommen!

Sonntags:   10 Uhr Gottesdienst

Mahlfeier 3x monatlich, 34639 Schwarzenborn, Richbergstr. 11,

1x Ende des Monats Wortgottesdienst im Blockhaus: Rhönblick (neben der Jausenstion).

Nach den Gottesdiensten Einladung zum Brunch in der Jausenstion.

http://www.knuell-jause.de

 

Andachten und Treffen während der Woche:

Dienstag-Samstagmorgen: 8:00 bis 8:30 Uhr Morgenlob / Familienlob

Dienstag 18 Uhr: Abendlob mit Katechismusauslegung Kapelle

Mittwoch 19 Uhr: Farsi Bibelstunde in Neukirchen, Untergasse 7, bei Amini

 

14tägige Treffen:

MontagMännertreff am 10.+24.09. im Blockhaus „Rhönblick“.

verantwortlich Campdirektor Klaus Buder – Fon: 0171-8972951

Donnerstag: Frauentreff am 06.+20.09. im Blockhaus „Rhönblick“

verantwortlich Gabriele Buder – Fon: 0157-73550851

Hinweise auf die Termine auch unter http://www.knuellkamp.de

 

Die Christusgemeinde  am Knüllköpfchen.

Erntedankfest Feier am 30.09. 

ist ein bewegliches Fest. In Deutschland feiert man in der katholischen Kirche den Erntedank im Oktober, immer am jeweils ersten Sonntag im Monat.

Die evangelische Kirche hat den Festtag auf den Sonntag nach dem Michaelistag (29. September) festgelegt. In den meisten Ländern der Welt feiert man in der einen oder anderen Form einen Dank- und Gedenktag für die gut ausgefallene Ernte und die Gaben der Erde.

Mitteilungen

Bischof Gerhard und Grace Meyer sind vom 3.-17.09. im Urlaub.

Zum Wortgottesdienst am 9.09. hält Pastor Romeike, Treysa, die Predigt und am 16.09. Klaus Buder, Campdirektor. Die wöchentlichen Bibelstunden Dienstag und Mittwoch fallen in dieser Zeit aus

Christus-Gemeinde Neukirchen/Schwarzenborn

Ortsgemeinde der Anglikanischen Kirche i.D. www.anglikaner.de

Herausgeber:     Bischof Gerhard Meyer, M.Div; D.D.

Redaktion:           Richbergstr. 11, 34639 Schwarzenborn/Knüll

Tel.: 01573-7380923 oder 05686 – 730

E-Mail: bischof.meyer@rekd.de

Gemeinde Internet: http://christusgemeinde.rekd.de/

Gemeindevertreter:   Grace Meyer 01578-8789509

Pfarrervertreter: Stefan Meyer

Erzbischof:         The Most Rev. Ray R. Sutton, Dallas, Texas (USA);

Bischof Ordinarius:  Bischof Meyer; siehe oben.

Konto:                  Für Unterstützung der Gemeindearbeit bitte Spenden an das

Missionswerk der Anglikanischen Kirche e.V.

Kreissparkasse Schwalm-Eder,  BLZ 520 521 54; Kto.-Nr. 0 214 017 741,

mit VERMERK: „Christus Gemeinde“

Sie erhalten am Ende des Jahres unaufgefordert eine Spendenquittung für das Finanzamt.

 

 

 

Samariter

Der barmherzige Smariter  –

Eine  heilsgeschichtliche Deutung,

die zum Handeln führt.

Download: –> Lu10,25-38-A4

 

 

 

 

 

 

 

Das Leben des uns hier auf aufgezeichneten Menschen, des Wundgeschlagenen, ist sein persönlicher Heilsweg zu Gott.

Wie beim verlorenen jüngeren Sohn, so zeigt uns auch diese Erzählung die Geschichte der gesamten Menschheit von Adam bis heute (1. Kor 2,13). Sie ist damit auch meine persönliche Geschichte. Unsere Rallye beginnt:  Wir werden 16 Stationen anfahren und dann wieder zum Ausgangspunkt zurückkehren.

1. Jerusalem     –    Paradies/ Stadt Gottes – Jerusalem droben

Adam unser Vorvater hatte die gesamte Menschheit in seinen Lenden. Er und du befanden sich zuerst im Paradies, vollkommen im Bunde Gottes, vollkommen im Ebenbilde Gottes, teilhaftig der göttlichen Natur. Du stammtest ursprünglich aus dem himmlischen Jerusalem aber. – Aber auch Christus, der neue Adam, kam vom Himmel her. Er hatte nach dem Sündenfall den Himmel verlassen und ist hinab nach Jericho, den untersten Orten der Erde gegangen.

  1. Jericho – Der Kosmos oder die gefallene, geschmückte Welt

Du aber machtest dich freiwillig auf den Weg, aus eigenem Entschluss auf die „27 km lange Reise nach Jericho“. Adam hat mit dir das Paradies verlassen. Der Weg ging oft steil und über Klüfte abwärts. Über 1000 Meter legtest du in die Tiefe zurück. Du ließest dich dabei immer von deinem eigenen Willen, deinen eigenen Wünschen, deinem eigenen Freiheitsstreben, deinen eigenen Vorstellungen, deinem eigenen Verstand leiten. Du wurdest nicht durch Gott, sondern durch Satan nach Jericho weggelockt. Du gingst ganz nach Jericho hinein, das 257 Meter unter dem Meeresspiegel liegt. Jericho ist die Welt, der Kosmos, geschmückt mit Palmen und geziert und geordnet, nicht aber nach dem Willen Gottes. In der „Weltstadt“ finden wir alle die Verführungen, die grausigen Videofilme, die heißen Sexbilder und Schundromane, die schillernde Welt der vollen Verkaufshäuser, die Freiheit der Handys und des Internets. Nun, Jericho ist heute eine Palästinenserstadt. Doch denken wir daran: Jericho wurde gleich zu Beginn von Josua zerstört. Hier in dieser Weltstadt wird die göttliche Natur, das Ebenbild Christ, der ursprüngliche heilige Charakter des Menschen solange angegriffen, bis er dort halbtot im Dreck liegen blieb. Jericho ist das Babel der Welt und Vorort zur Hölle.

 

  1. Die Räuber – Dämonen, die widerstrebenden Kräfte

Die Räuber der Welt, die uns überfallen haben, sind nicht nur Huren, die schlechte Filme, der Wohlstand, die zerstörerische Musik, sondern die bösen Geister oder Dämonen, die gegen uns streiten. Dämonen verbinden sich hauptsächlich mit Ideen und Gedanken, die uns dann beherrschen. Diese geben uns andere Werte und lassen uns Gott und die Welt anders deuten. Alle betrügen, du darfst dies auch! Abtreibung ist nicht Mord, nein! Das ist nur Zellgewebe und kein Mensch! Ich will mein Leben! Bleibe ledig, lebe dein Leben! Mach dir’s bequem, nutze die Freiheit! Denke an dich! Fit for fun! Glitz und Spaß! Viel Spaß! Spiel und Spaß! – Genau wie im untergehenden Rom. Spaß und Spiele im Kolosseum. Dies sind nicht modernen Werte oder Ideen, sondern Unheilsideen oder zerstörerische Werte. Du und ich nehmen sie in unserem Jericho, der globalen, antigöttlichen Stadt auf. Diese Räuber haben den Vielen das Unheil gebracht. Die Dämonen sind auf dem Weg von Jerusalem nach Jericho über die gesamte Menschheit hergefallen, haben sie alle halbtot geschlagen und vor Jericho Stadt liegen gelassen.

  1. Wunden – Ungehorsam, Sünden und Egoismus des Menschen

Die Wunden, die uns geschlagen wurden, stammen von den uns verführten Räubern und Dämonen. Sie entstanden aber dadurch, weil wir uns nur um uns selbst drehten, im Grunde genommen Egoisten waren. Unser Egoismus fügt uns Wunden zu.

Jeder, der viel raucht, der schädigt seinen Körper selbst, aber freiwillig, weil er es selbst will. Wer Ehebruch begeht, schädigt sich selbst. Wer sich zurückzieht, schädigt seine Seele. Wer ganz in das Schneckenhaus des Egoismus’ sich zurückzieht, der zerstört sich selbst. Er beginnt zu bluten und zu verbluten. Unsere Wunden stammen von unserem selbstgewollten Egoismus und Ungehorsam her. Wir haben uns aus dem Schutz des guten Gesetzes Gottes begeben. Das Ergebnis: Der verkündigte Fluch hat uns getroffen. Aus eigener Schuld sind uns Wunden geschlagen wurden.

 

  1. Kleider ausziehen – Verlust der Christusähnlichkeit, Heiligkeit, Gerechtigkeit und Tugend

Die Kleider, die wir einst im Paradies anhatten, stehen für die Ebenbildlichkeit Gottes. Diese wurden uns auf dem Weg nach Jericho ausgezogen. Alles Schöne, der Schmuck und Charakter Christi, ist verloren gegangen. Eph 4, 24: Zieht den neuen Menschen an, der nach Gott geschaffen ist in wahrer Gerechtigkeit und Heiligkeit. Nun muss ich zugeben: Jetzt trage ich das Bild des gefallenen und totkranken Menschen.

  1. Halbtot liegen geblieben – die Seele ist unsterblich

Trotz allem, wir haben nicht aufgehört von Gott abzustammen, doch sind wir äußerst kranke Kinder, die sich nicht selber helfen können. Der Körper ist zerschunden, der Geist der Heiligkeit und Gerechtigkeit und Gnade ist entflohen. Doch die vergiftete Seele des Menschen lebt trotzdem noch, zwar verkehrt, doch auf ewig. Das ganze Haupt ist krank, der ganze Leib ist matt. Von der Fußsohle bis zum Scheitel: Es ist nichts Gesundes, nichts Heiles an uns.  Zwar ist sie schon halbtot. Doch gerade sie benötigte Hilfe, einen Seelsorger, einen Arzt. Wer aber ist dieser Arzt, der uns heilen kann? Einer der folgenden hier?

 

  1. Der Priester –                           aufs Gesetz gedeutet

Ist es der Priester, der Vertreter des Gottesdienstes, besser des Gesetzes? Denn er sollte ja das Gesetz lehren? Nein, auch er konnte mir nicht helfen. Sehen wir, er geht an der gegenüber liegenden Straßenseite vorbei, natürlich auch nach Jericho, der damaligen Priesterstadt. Er selber besitzt kein erneuertes Herz. Der herzlose Priester konnte mir nicht helfen. Solche Priester sind nicht wiedergeboren, auch sie sind auf dem Weg in die Höllenstadt. Auf welchem Weg befindest du dich? Besitzt du ein erneuertes Herz? Damit erkennen wir, dass das gesamte priesterliche System, obwohl gut und von Gott gut gewollt, doch versagte, nämlich der verwundeten, geschlagenen und halbtoten Seele des Menschen zu helfen.

 

  1. Der Levit / Assistent – auf praktische Hilfe  gedeutet

Auch der Levit, der Priester-Assistent, der praktisch dem Priester zur Seite stand und helfen sollte, war nicht im Herzen erneuert. Ebenfalls ging er auf der gegenüberliegenden Seite vorbei. Keiner der beiden wollte sich verunreinigen. Auch der Levit merkte nicht, dass er ein gefühlloses Herz besaß. Dieser Helfer konnte weder mit dem Gesetz noch mit praktischem Einsatz Hilfe leisten, obwohl dies sein Job war.

So ging die gesamte jüdische Religion wegen ihres unerneuerten Herzens an Gottes Plan vorbei, konnte niemandem helfen. Alle gingen auf ihrem Weg immer bergab nach Jericho, aber verloren. Auf diesem Weg konnte die äußere Religion weder helfen noch heilen.

 

  1. Der Samariter – Christus

Als die Zeit erfüllt war, sandte Gott seinen Sohn. Gal 4,4. Jetzt aber kam Christus daher. Er ist derjenige, der oft von den Juden so bezeichnet wurde: Joh 8,48 Sagen wir nicht mit recht, dass du ein Samariter bist und einen bösen Geist hast? Christus kam nicht aus der priesterlichen aronitischen Tradition. Darum heißt es auch Jo 1,11:  Er kam in sein Eigentum und die Seinen nahmen ihn nicht auf. Christus wurde als „abgelehnter Samariter“ mit bösem Geist bezeichnet.

 

10.  Das Reittier                     –               Der irdische Leib Christi

In Jes 53 heißt es: Er trug alle unsere Krankheiten und Schmerzen. Wir aber hielten ihn für den, der von Gott gemartert und geschlagen wurde. Durch seinen Leib, den Vorhang, ging der Riss von oben bis unten. Er trug unsere Sünden in seinem Leibe auf das Holz, damit wir der Sünde abgestorben Ihm leben sollten. Christus musste seinen Brüdern in allem gleich werden, damit er ein treuer Hoher Priester werden konnte. An dem, was er litt, hat er Gehorsam gelernt. Das Reittier steht hier symbolisch für eine höhere Wahrheit (anagogä): Es ist Christus, der meine Lasten trug, in seinem Leib.

 

  1. Das Öl –              Die Anwendung der Erlösung

Das Öl spricht vom Heiligen Geist, seiner Wirksamkeit und seiner Hilfe. Es spricht von der Mitteilung der Gnade Gottes, der Gabe des Geistes für ein erneuertes Leben. Der Heilige Geist wendet die Erlösung und Vergebung der Sünden auf unser Leben an. Dies ist seine Hauptaufgabe, uns die Sündenvergebung das neue Leben mitzuteilen. Sie ist dann die Voraussetzung zur Heilung und zu einem Leben in der Erneuerung.

 

  1. Der Wein /Sakrament –              Blut zur Versöhnung

Das Blut Jesu Christi, seines Sohnes, macht uns frei von aller Sünde. Wein desinfiziert und ist die Voraussetzung für die Heilung aller Wunden, die  durch Welt, Satan und seine Dämonen uns zugefügt wurden, aber auch durch unsern Eigenwillen. Ohne den neuen Wein Christi, sein Blut für unsere Wunden, das alle unsere Schuld heilen will, gibt es weder eine Hilfe für mich und für dich. Theologisch ist es Wein und nicht Saft. Wenn Christus sagt feiert das Gedächtnismahl so, wie ich es eingesetzt habe, dann kann keine Gemeinde gegen seinen Willen Saft in den Kelch tun. Denn der „Neue Wein“ steht für das Blut Christi. Und: Das Blut des Lammes reinigt uns und machet alles neu.

Der Wein beim Abendmahl spricht von Reinigung, Vergebung und Anteilhabe an Christus. Zwei Dinge sind für unsere Wegzehrung und Genesung als Christen wichtig. Erstens der Wein (+Brot), Sakrament der Erlösung. Von der zweiten Wichtigkeit dann am mehr am Ende.

 

  1. Das Gasthaus – Die Kirche Christi

„Außerhalb des Gasthauses gibt es kein Heil und Genesung“. Dies haben die frühen Kirchenväter bezeugt, und auch Christus sprach. Ich will bauen meine Gemeinde. Die Apostel warnen uns, die Gemeinde und die Versammlungen nicht wieder zu verlassen, wie es so viele (Konferenzchristen, Goetheverehrer und Vereinsanhänger) tun. „Es war eine wunderbare Konferenz, hier und dort, und ich finde Gott in der Natur, und Sport ist im Verein am Schönsten, besonders am Sonntag Morgen.“ Doch wer für sich selbst lebt und nicht weiter „Fleisch und Blut Christi isst“, die wahre [geistliche] Speise, auch nicht an Christi wirksamen Zeichen teilnimmt, der wird auf der Straße nach Jericho sich das Todesvirus der Welt holen und elendig im Staub der Straße sterben. Das Gasthaus zum Heil ist aber die Kirche, die rechte Herberge , die Gemeinde Christi. Nur dort werde ich bis zu Christi Wiederkunft gesund gepflegt und wieder aufgerichtet, nicht aber durch unpersönliche christliche Radio- und Fernsehprediger oder Konferenzen. Und diese Heilung geschieht nicht nur durch einmaliges Handaufhebung eines begeisterten Moments. Dies allein heilt nicht. Denn jeder bedarf der Pflege des Gastwirts, des Herbergsvaters. Und wer sind diese?

 

  1. Die Wirte – die Apostel, Bischöfe (oder Gemeindehirten)

Zuerst hat Christus 12 Apostel zu „Wirten“ der Gemeinde eingesetzt, die Kranken zu versorgen. Die 12 Apostel waren die ersten Herbergs-väter. Die Gemeinde oder eine Bruderschaft ist aber das Hospital oder die Herberge. Es gibt zwar keine vollkommene Gemeinde. Doch die örtliche Gemeinde Christi ist immer eine Krankenverwahranstalt. Die sichtbare Gemeinde Christ vor Ort ist immer Pflege- und Gesundungsstation für alle von der Straße. Wenn du Christ wirst oder geworden bist, ist auch deine Verantwortung, dich dort regelmäßig betreuen und pflegen zu lassen. Nur stolze Menschen werden dies ablehnen. Sie wollen sich nicht pflegen und verbinden lassen. Nein danke, nicht von diesem komischen Herbergsvater, diesem oder jenem Wirt! Danke, ich versorge mich selbst, suche mir selbst meine Medizin. Diese Selbstversorgung ist aber ein großes Unheil in der ganzen Christenheit. Viele werden von ihren eigenen religiösen Traktätchen, Hobbyauslegungen, die sie auf dieser Straße nach Jericho entdecken, vorgeprägt. Aber, ob diese Lehre zur Gesundung oder zum Unheil führt, weiß der aus der „Herberge“ weggelaufene jedenfalls nicht. Die Folgen werden sie vielleicht zu spät erkennen: Keine Genesung! Doch, lass dich vom örtlichen „Gemeinde-Wirt“ regelmäßig pflegen und bleibe im Gasthaus der Gemeinde.

Die Apostel setzten nun Timotheus, Titus und andere ein, die auch als Wirte im Gasthaus, seiner Kirche dienen sollten. Es waren immer geistliche und nach der Bibel rechtlich berufene Männer, die Gastwirte sein sollten. Niemand kann sich selbst als Pastor berufen und ein eigenes „Gasthaus“ aufmachen. Solche, die geistlich und öffentlich nach der Schrift Berufenen, sind jedoch bis heute die „Gastwirte“, und die Kirche Christi ist Christi Heilsanstalt: Die örtlichen Gemeinden sind nun Pflegestätten und Zweighospitäler im Gesamtverband des „Klinikums Christi“. Gehörst du bereits fest zu einem Zweighospital und lässt dich dort mit der rechten Arznei, dem Wort und dem Nachtmahl Christi pflegen?

 

  1. Zwei Denare als Wegzehrung und Heilmittel:

Es ist  die „Heilige Schrift, die 2 Testamente

Gesetz und Evangelium zeigen die Liebe zu Gott und dem Nächsten.

Die Schrift ist Wegzehrung und Mittel der Gnade: Das bereits vorher erwähnte Sakrament oder Gnadenmittel war das Abendmahl (Wein), das Christus eingesetzt hat. Das zweite Ding ist nun das Wort der Schrift aus beiden Testamenten. Hörst du, liest du, nimmst du dies regelmäßig auf?  Nun soll uns neben diesem Geschmeckten: Brot und Wein, das Gehörte: das Wort Gottes aus der Bibel zur Zehrung auf unserem Christenweg dienen. Die Bibel und die Sakramente sind nur ein Angelt, ein Vorschuss der Verheißung auf unseren zukünftigen Besitz. Sie sind Wegzehrung für den Glaubenden. Diese zwei Silberstücke, AT und NT Schrift können daher nicht durch Wunder und Visionen ersetzt werden.

So sollen die Schriftund die Sakramente uns in die Erlösung Christi einführen, uns umgestalten, heiligen und gesund machen. Diese Wegzehrung durch regelmäßiges Abendmahl und reichhaltigem Wort Gottes ist zur irdischen Gesundmachung gedacht bis Er wiederkommt.

 

  1. „Wenn ich wiederkomme“ – Die  2. Wiederkunft Christi

Pflege ihn; und wenn du mehr ausgibst, will ich dir’s bezahlen, wenn ich wiederkomme. V35

Dann will ich dir’s bezahlen. Schon in diesem Gleichnis werden wir auf die volle Erlösung Christi hingewiesen. Allein Christus hat alles bezahlt und wird alles noch Übrige begleichen. Er hat bereits alles für unsere Erlösung bezahlt und lässt es sich nichts nehmen, selbst noch Ausstehendes zu bezahlen. Kein Pfarrer, Priester oder Prediger wird je aus eigener Tasche etwas für die Heilung der Verwundeten und Zerschlagenen geben können. Alles wird aus dem Schatz Christi, aus dem Erbe Christi bezahlt. Wann geschieht dies?  Wenn ich wiederkomme!

Wenn Er wiederkommt, dann ist die Aufgabe der Kirche, der Heilanstalt Gottes, zu Ende gebracht worden. Dann werden alle Hospitäler, die Christus-Kliniken, geschlossen. Dann werden alle, die geistlich gesund gepflegt wurden, von ihm als wirklich gesund empfangen werden. Er wird dann von den Gastwirten empfangen und alle Gesundgepflegten in einem herrlichen Triumphzug auf dem Weg zurück nach Jerusalem, dem himmlischen Jerusalem führen, wo keine Krankheiten und Tränen mehr zu finden sein werden.

Hier endet nun unser Gesamtblick über die Heilsgeschichte, unser Rallye, nicht in Jericho, sondern heil zurück an unserem Ausgangspunkt, Jerusalem.

Ich hoffe, du hast dich auf diesem Weg selbst erkannt, dich mit Öl und Wein, dem Sakrament Christi; verarzten zu lassen und die Erlösung Christi angenommen. Bleibe doch jetzt in der Pflege der Wirte in Christi Herberge und seiner Klinik: Lasse dich dort durch Wort und Sakrament  gesund pflegen. Gesund kümmere dich um deinen Nächsten.

 bischof.meyer@rekd.de   Fon& Fax 05686-9309

 

 

 

Gemeinschaft nach dem Gottesdienst in der Christuskapelle

Nach dem sonntäglichen Gottesdienst bereitet die Gemeinde ein Essen in der Jausenstation vor. Dazu sind alle Gäste und Gemeindeglieder eingeladen.

 DOWNLOAD: –>   2018 Juli August Gemeindebrief:

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Gemeindebrief  Juli – August  2018

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Monatsspruch.  Ihr seid jetzt also nicht mehr Fremde ohne Bürgerrecht, sondern Mitbürger der Heiligen und Hausgenossen Gottes. Epheser 2,19.

 Herzlich willkommen!

 Sonntags:   10 Uhr Gottesdienst

Mahlfeier 3x monatlich – Morgenlob / Wortgottesdienst 1x Ende des Monats

34639 Schwarzenborn, Richbergstr. 11, Christuskapelle

 

Bibel- & Gebetskreise – Andachten:

(Ausnahmen  – Pause im Sommer siehe letzte Seite

 Dienstag-Samstagmorgen: 8:00 bis 8:30 Uhr  Morgenlob / Familienlob

 Montag 14tägig Männerabend 19:00 Uhr Knüllcamp, Rhönblick

(INFO Klaus Buder: 0171-8972951) Termine: http://www.knuellcamp.de

 Dienstag – 18.00 Kapelle –Abendlob mit Katechismuserklärung – Christ-Sein – Fortlaufende Fragen.

 Mittwoch Farsi Bibelstunde:18:30 Uhr –  Pause im Sommer

Neustart am 15. August 2018  – Neukirchen, Untergasse 7 – bei Hadi Amini

Donnerstag 14tägig Frauentreff 19:00 Uhr Knüllcamp, Kaminzimmer,

(INFO Gabriele Buder: 0157-73550851) – http://www.knuellcamp.de

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 DOWNLOAD: –>   2018 Juli August Gemeindebrief:

 

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Predigt – Download:  Mt 20,1-16 Neid oder Freude über Belohnungen

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Belohnung anderer: Beneiden oder sich ihrer freuen?

(Predigt Mt. 19,30-20,16)1. 

  1. Umkehrungen im Reich Gottes

Unser Text beginnt eigentlich schon in Kap. 19,30 mit der Aussage: Aber viele, die die Ersten sind werden die Letzten und die Letzten werden die Ersten sein.

Danach gibt es eine klare Struktur, wie der gütige Gutsherr über den Tag hinweg immer wieder Menschen für eine Arbeit im Weinberg sucht und sie zu unterschiedlicher Tageszeit noch einstellt. Am Ende, nach Ablauf der ganzen Geschichte und der noch kommenden Anwendung aber wird das Sprichwort von Jesus umgekehrt dargestellt, anders als im Abschnitt zuvor, wo es um den Lohn der Nachfolge ging. Nun heißt es in Kap 20,16 So werden die Letzten die Erste und die Ersten die Letzten sein. Damit will er uns prüfen, wie wir mit den Letzten, die im Reich berufen umgehen, wie wir zu ihnen und Jesu Berufung stehen.

  1. Zur Einstellungsweise

Der gütige Grundbesitzer in den Morgenstunden Arbeiter von Beginn bis zum Ende des Tages eingestellt (20,1-7). Damals war ein zwölfstündiger Arbeitstag (mit kurzen Pausen) das Normale.  Er beginnt schon morgens um 6 Uhr in der Dämmerung. Dann in Vers 3-7 werden weiter Tagesabschnitte der Berufung beschrieben, ungefähr 9:00 Uhr, 12:00 Uhr, 15:00 Uhr und 17:00 Uhr. Doch am Ende des Arbeitstages, am Abend werden die Arbeiter nach ihrer Rückkehr vom Kassenführer vom letzt Berufenen um 17 Uhr bis zum ersten, der um 6 Uhr morgens eingestellt wurde, zuerst ausbezahlt V 8-15.  Dann kommt der Umkehrvers, dass die Letztberufenen bevorzugt behandelt und großzügig Lohn erhielten. Jesus erklärte hier nicht, warum der Gutsbesitzer immer wieder über den Tag zurückkehrte.  Aber doch wissen wir, dass Gott immer wieder seine Propheten und die berufenen Männer in die Ernte des Reiches Gottes schickte. Auch Jesus sprach, bevor er seine Jünger und Apostel auswählte und aussandte:  Seht die Ernte, sie ist groß, und wenige sind der Arbeiter. Die Ernteeinbringung war dringend. Jesus kommt immer wieder während der Kirchengeschichte, aber auch während eines Menschenlebens und klopft zu bestimmten Zeiten an – Zeiten, wenn Menschen willig sind, – als Ernte- und Missionsarbeiter in seiner Ernte eingesetzt zu werden.

In ähnlicher Weise waren die gegen Ende des Tages angeheuerten Landarbeiter wahrscheinlich genauso gute Arbeiter wie die zuvor in der Frühe eingestellten (V. 6). Nur jene Spätberufenen hatten bisher keine Arbeit gefunden. Doch jetzt war die Zeit aus der Sicht des göttlichen Gutsbesitzers dringend, vor Ende des Tages oder übertragen, vor Ende der Weltzeit, die Traubenernte noch einzubringen.

  1. Leistung, Lohnvergleich und Reaktion der Mitarbeiter

V 8-16. Kurzzeitarbeiter wurden damals normalerweise immer am Ende eines jeden Tages am Abend bezahlt (Lv. 19,13; Dt. 24,15). Das sagte auch das jüdische Gesetz, dass man ihnen das notwendige für den Tag gleich auszahlen sollte. Für einen Tagesverdienst erhielt zurzeit Jesu ein Silberstück oder einen Denar. Nur, was ging in dem vor, der den ganzen Tag gearbeitet hatte, nur einen Denar erhielt, während die später eingestellten, die nur die Hälfte eine Drittel oder nur eine Stunde gearbeitet hatten, nun aber auch das gleiche Geld erhielten? Ist das nicht ungerecht. Diese grummelten und murrten über den Gutsbesitzer (V. 11). Das ist unfair. Die wollten dann vielleicht gleich eine Sitzung der Weinbergsgewerkschaft einberufen.   Denn nach ihrer Ansicht und ihrem Vergleich mit den anderen, sollten sie doch mehr zu erhalten, als jene, die später erst dazu kamen und die gleiche Bezahlung erhielten. Ok, die Bezahlung war wie vereinbart, angemessen und auch bezahlt worden (20: 2).

  1. Bedeutung des Gleichnisses für uns?

Es geht nicht in erster Linie um Spätbekehrungen von Menschen auf Sterbebetten, um die späteren Jünger in der Kirchengeschichte bis heute, die sich nach der Zeit der ersten zwölf Apostel Jesus anschlossen hatten, nicht um die Heiden, die Nichtjüdischen anderen Völker, die nachfolgend in das gesamte Volk Gottes aufgenommen wurden, auch nicht um die Notwendigkeit, Belohnungen im Königreich Gottes als ein legales Recht anzusehen. All diese Dinge sind nicht an erster Stelle hier aus den Aussagen Jesu deutlich ersichtlich.

Doch es ist klar, dass Jesus seine Freiheit hier ausübt, um den Segen des Königreichs, seine Gnade allen zu geben, für die er sich souverän entscheidet. Das kann aber bei unseren den theologischen Vorstellungen über die Souveränität Gottes einen Schock verleihen, besonders dann, wenn Er unsere menschlichen Erwartungen umkehrt.

Gott tut niemandem Unrecht, indem er einigen Menschen außergewöhnliche Gnade schenkt. Sehen wir uns hier bei den Unzufriedenen das Wesen ihres Neides an. Es ist ein böser Blick, der das Wohl und das geschenkte Gute, dem anderen gegenüber nicht gönnt. Doch, wenn wir unserem Nächsten nichts großzügig gönnen, dann fehlt bei uns selbst die Güte Gottes, etwas Grundlegendes, das Wesen seiner Gnade. Es unser Sorgen bei uns selbst, das Gott missfällt, aber uns und unseren Nächsten schadet. Es ist die Sünde der Unzufriedenheit und Missgunst, die weder Freude im Leben, noch uns Erquickung schafft, auch nicht ehrenhaft ist. Wollen wir doch auf jeden stolzen Anspruch: Geld, Positionen und Ansehen verzichten.

Darauf geht Jesus gleich in den nächsten Versen ein. –  Aber, wir wollen uns nach Gottes Erlösung als ein freies Geschenk an uns ausstrecken. Lasst uns niemals über unsere irdischen und geistlichen Gaben beneiden, dass es einem anderen gut oder besser als uns geht. Wir wollen anderen auch ihr schon nicht einfaches Leben noch schwerer machen. Wir wollen auch nicht mit den Unzufriedenen oft christlichen Nörglern in ein negatives Wolfsgeheul einstimmen, was doch nichts anderes als Unglaube ist. Wir machen uns dann schuldig vor Gott, wenn wir mit den Unzufriedenen in den Sklavengesang der Aufrührerischen gegen unseren gütigen Haushalter und Herrn einstimmen.

Dagegen sollen wir uns freuen und Gott für seine Barmherzigkeit gegenüber anderen preisen, uns mitfreuen über diejenigen, denen Gott großzügig seine Barmherzigkeit und Gnade hat zukommen lassen. Freut euch mit denen, die sich freuen, jauchzt mit den Jauchzenden, lacht mit den Lachenden.

Denn wir haben einen gütigen „Gutsherrn“, der aus dem Schatz Christi reichlich das ewige Leben und auch noch Belohnung austeilt.

Bischof.Meyer@rekd.de