Die Reformierte Episkopalkirche ist anglikanisch und versteht sich als „Kirche der Mitte“ oder einfach als „Die Evangelisch-Katholische Kirche“. Eine Journalistin bezeichnete kürzlich unsere Kirche als „die Kirche, die den goldenen Mittelweg zwischen den beiden großen Konfessionen geht“.

Sie besitzt als Hauptbekenntnis das historische anglikanische Gebetbuch das „Book of Common Prayer“ als „Das Allgemeine Gebetbuch“ seit 2014 in Deutsch. Es basiert auf der Version von 1662, die auch von dem deutschen Reformator Martin Bucer beeinflusst war. Als weiteres Bekenntnis sind die „Neunundreißig Artikel“ nachgeordnet. Siehe weitere Information unter:

http://www.rekd.de

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Download – 2019 Mai Gemeindebrief-x

2. So n. Ostern 05.05.2019

Der gute Hirte

10.00 Uhr Christuskapelle/Knüll

Abendmahlsgottesdienst

Wochenspruch: Christus spricht: „Ich bin der gute Hirte. Meine Schafe hören auf meine Stimme; ich kenne sie und sie folgen mir und ich gebe ihnen ewiges Leben.“ Johannes 10, 27

Lesungen:  Jeremia 23, 1-8; Psalm 23;  1.Petrus 2,18-25;Johannesevangelium 10,11-16

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  1. So n. Ostern 12.05.2019

Die neue Schöpfung

10.00 Uhr Christuskapelle/Knüll,  Abendmahlsgottesdienst

 Wochenspruch:  „Wenn also jemand in Christus ist, dann ist er eine neue Schöpfung: Das Alt ist vergangen, Neues ist gworden“ 2. Kor 5,17

Lesungen:

Jesaja 65,16-25; Psalm 66

Erster Petrusbrief 2,11-16

Johannesevangelium 16,16-22

 MUTTERTAG

Wenn Du noch eine Mutter hast…
Wenn Du noch eine Mutter hast
so danke Gott und sei zufrieden,
nicht allen auf dem Erdenrund
ist dieses hohe Glück beschieden.

Friedr. Wilhelm Kaulisch (1827-1881)

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  1. So n. Ostern 19.05.2019

Die singende Gemeinde

10.00 Christuskapelle/Knüll

Abendmahlsgottesdienst

 Wochenspruch: „Singt dem Herrn ein neues Lied! Denn er tut Wunder.“ Psalm 98,1

Lesungen:

Jesaja 42,10-17;

Psalm 98; Brief des Jakobus 1,17-21;

Johannesevangelium 16,4-15

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  1. AKD Synode in  Schwarzenborn

 Freitag, 24. Mai 2019

 20.00 Pfarrkonvent: Klerikertreffen & Prädikanten

Samstag, 25. Mai 2019

08.00 Morgenlob in der Kapelle

08.45 Frühstück

10.00 Beginn der 19. Synode

12.30 – Mittagessen

14.30 Frauentreffen – Dienst der Frauen in der AKD, Grace Meyer.

14.00    GAFCON & die AKD

15.00 Gemeindegründung in der Großstadt, Stephan Pues

17.00 Abendlob in der Kapelle

18.30 Feierliches Büfett (10,- €)

20.00 Treffen in der Jause – Musik & Attlantic Bridge – Vorstellung

 

Sonntag 26. Mai 2019

08.30 Frühstück

10.00 Abschlussgottesdienst -im Haus Rhönblick

Predigt: Erzbischof Sutton

12.00 Mittagessen

danach Kaffee, Reisesegen, Abfahrt

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  1. So n. Ostern 26.05.2019

Die betende Gemeinde

10.00 Uhr Haus Rhönblick – Abendmahlsgottesdienst

Predigt Erzbischof Sutton

Wochenspruch: „Gelobt sei Gott, der mein Gebet nicht verwirft noch seine Güte von mir wendet. Psalm 66,20

 Lesungen

Jesaja 55,6-13; Psalm 108; Jakobusbrief 5,13-18; Johannesevangelium 16,23-33

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Christi Himmelfahrt 30.05.2019

Am Knüllköpfchen

10 Uhr Ökumenischer Gottesdienst

Die Rückkehr zum Vater

Wochenspruch: „Wenn ich von der Erde erhöht bin, werde ich alle zu mir ziehen.“ Joh 12

 

Lesungen:

Apostelgeschichte 1,1-11;

Lukasevangelium 24,44-53

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-Gemeinde

Schwarzenborn

Ortsgemeinde der Anglikanischen

Kirche i.D. www.anglikanischekirche.de

_____________________________________________________

Herausgeber:

Bischof Gerhard Meyer, M.Div; D.D.; Ordinarius

Redaktion: Richbergstr. 11,

34639 Schwarzenborn/Knüll

 

 Fon & Fax: 05686 – 9309235

E-Mail: bischof.meyer@rekd.de

http://christusgemeinde.rekd.de/

 

Gemeindevertreter:

Grace Meyer & Eva Gabelmann

Pfarrervertreter: Daniel Bentzer

 

Erzbischof:

 The Most Rev. Ray R. Sutton, Dallas, Texas

Konto: Anglikanische Kirche e.V. –

mit VERMERK: „Christus Gemeinde“

Kreissparkasse Schwalm-Eder,  BLZ 520 521 54; Kto.-Nr. 0 214 017 741,

Sie erhalten am Ende des Jahres unaufgefordert eine Spendenquittung für das Finanzamt.

 

 

 

 

 

 

 

Von der Grablegung bis zur Auferstehung

– Sind wir aber mit Ihm auferstanden ?

Osterpredigt  Download

hier klicken:–>> Kol3,1-4 SG 14


Osterpredigt 2010 zu Kol 3,1-5

Bist du mit Christus auferstanden, dann zeige diese himmlische Gesinnung durch die Tugenden Christi in deinem Leben.

 

  1. Wie, können wir bereits jetzt schon auferstehen?

In Kol 3,1-4 liegt ein Geheimnis vor uns. Uns wird gesagt, dass wir schon damals mit Christus auferstanden sind! Tatsächlich lag dies im Plan Gottes vor Grundlegung der Welt. Es geschah für alle Gläubigen als Jesus in Jerusalem vor beinah 2000 Jahren am Ostermorgen vom Tod auferstand.

Genau dies ist die Lehre von Kolosser 3 und auch Römer 6. Mit Christus auferstanden sein bedeutet, dass ich an diesem einmaligen Geschehen bereits seit jenem ersten Ostermorgen teilhabe. Denn als ein Glied Christi habe ich Anteil an meinem Haupt. Steht das Haupt Christus auf, stehen auch seine Glieder mit auf. Wird das Haupt lebendig, werden wir lebendig.

Dies muss so sein. Die Grundlage dafür ist aber Jesu Auferstehung, an der wir jetzt im Glauben teilhaben dürfen.

  1. Nun, wenn dies stimmt, dass du bereits gestorben und auferstanden bist, ….dann gibt es für dich nur noch ein himmlisches Streben: Nämlich das Streben nach der Königsherrschaft Jesus Christi in deinem Leben. Diese Königsherrschaft will deine Gesinnung und deine Tugenden verändern, um dich dann zum Herrschen unter Christi Vollmacht einzusetzen.

 

a) Dein Denken soll sich beständig um die Christusherrschaft (Reich Gottes) drehen. Wer mit Christus auferstanden ist, der trachtet beständig nach dem Reich Gottes, in und durch seine Gemeinde.

Unser Leben ist auf das Vorbild Christi und auf die nun wirksame Kraft Christ aus der Höhe gerichtet. Sind wir nun mit ihm zum neuen Leben auferstanden, dann wird sich diese wirksame Kraft vom Himmel her folgendermaßen auswirken:

 

b) Dein Wille soll böse Gewohnheiten und Verhaltensmuster zu Tode zu bringen: Kolosser gibt uns eine Liste von Untugenden oder Lastern wieder. Dies sind die schlechten Gewohnheiten, die zu unserer irdischen Natur gehören. Diese Liste beginnt mit sexuellen Sünden oder Begierden und endet mit der Begierde der materiellen Sucht. Dies betrifft vor allem das letzte der 10 Gebote. Schon immer war der Bereich dieser Begierde oder, was für unsere geerbte Adamsnatur als böse Lust beschrieben wird, das Problem aller Menschheit. Es ist die Leidenschaft, die uns dann selber Leiden schafft und die, Begierde, die uns zerstört. Wenn wir also mit Christus auferstanden sind, dann wird ein neues Denken einsetzen. Das Begehren wird mit der Zufriedenheit Christi ausgewechselt werden. Wenn du in Christus zufrieden bist, wird aber das Begehren nach dem Willen Gottes einsetzen.

Dann bestimmt unsere neue Gesinnung unsere neuen Tugenden. Schlechtes Denken führt aber zu Untugenden oder Laster.  Bist du nun mit Christus auferstanden – damals zu Ostern, dann wird in dir das Verlangen entstehen, diese Laster zu hassen und sie zu Tode zu bringen. Du musst diesen Lastern (Untugenden) schließlich den Dolchstoß ins Zentrum ihrer Aktivität versetzen und die Begierde töten. Du musst sagen: Ich will meine Unwahrheit, meinen Hass, meinen Stolz, die Lüge und schlechten sexuellen Gedanken töten. Ich will nicht mehr die schlechten Fernsehsendungen oder Internetangebote ansehen. Ich will nicht mehr die Artikel der Begierde und Lust in Zeitungen, Romanen und Illustrieren lesen. Dies muss ein Ende haben! Dies zerstört sonst deine neue himmlische Auferstehungsgesinnung. Denn wer mit Christus auferstanden ist, der wird diese Lasterkleider schließlich ablegen. Mit Christus auferstandene Gläubige müssen jedoch ihre Untugenden und Laster willentlich erdolchen. Willst du dies tun? Nein sagen, aufgeben, ablegen?

 

c) Deine neuen Gewohnheiten müssen nun eingeübt werden.

Seit Anfang des 20 Jahrhunderts ist der Begriff Tugendlehre ganz aus der evangelischen Ethik verschwunden. Doch Tugend ist die Entfaltung des Heils oder anders der Weg in die Fülle des Heils. 2. Petr. 1,5. Darum setzt allen Eifer daran, mit dem Glauben die Tugend zu verbinden: Nun folgt Selbstbeherrschung, Ausdauer, Frömmigkeit, Brüderlichkeit, Liebe usw. Sehr ähnlich beschreibt auch Paulus diese Tugenden hier für uns. Er beginnt mit herzlichem Erbarmen und endet mit der Tugend der Liebe.

Was sind nun Tugenden? Tugend spricht von dem Besten,  von Tüchtigkeit und Tauglichkeit, von einer Stärke. Tauglich vor Gott und den Menschen sind die Großtaten Gottes. Gottes größte Tat war die Opferung seines Sohnes. In dieser Großtat wird die göttliche Tugend der Liebe sichtbar. Doch Liebe wird immer sichtbar durch den Willen in einer Tat, nicht im Gefühl. Deshalb muss sich auch unser Glaube durch den guten Willen in guten Taten äußern. An unseren Taten und unserem Umgang erkennen wir schließlich unsere Tugenden. Und gerade in unseren Tugenden erkennen wir jedoch den echten Auferstehungsglauben. Nun geht es mit der Auferstehung darum, dass Christi Tugenden eingeübt werden müssen. Sie kommen nicht automatisch, entspringen nicht freudig unserem egoistischen, selbstischen Willen. Christliche Tugenden wollen bewusst gewollt werden. Jede Tugend ist immer eine Überwindung, und sie muss immer wieder neu im Leben eingeübt und trainiert werden. Sie entstehen nicht von selbst. Wer herzliches Erbarmen schon drei Monaten nach seiner Bekehrung aufgibt, der wird in dieser Tugend einen moralischen Muskelschwund bekommen und diese Tauglichkeit oder Stärke verlieren. Doch wer sie durch Gottes Geist einübt und unterhält, der besitzt die göttlichen Tugenden Gottes und nimmt Teil an Gott selbst. Heißt es nicht, dass wir an Gottes Natur teilhaben sollen? Wohlgemerkt, diese Tugend ist Gottes Werk, ein Werk des Heiligen Geistes, auch dann, wenn wir hierbei kräftig mitwirken sollen. Der echte Auferstehungsglaube übt nun die Tugenden ein, zieht sie an, ganz besonders die Liebe, die sich dann in liebevollen Taten äußert. Dies ist das hauptsächliche Werk des Heiligen Geistes. Er bewirkt, dass wir die Kleider der Tugenden Christi anziehen.

An unseren Tugenden – den Charakterzügen und Eigenschaften aus Gott – können wir erkennen, ob wir mit Christus am Ostermorgen auferstanden sind. Besitzt du die hier aufgezählten Eigenschaften? Wenn ja, dann bist du bereits auferstanden, wenn nicht, dann lege doch die noch vorhandenen alten und bösen ab und wirke deine Erlösung aus mit Furcht und Zittern.

Bitte aber den Herrn, dass er in dir das gute Verlangen zu diesen Tugenden schafft und dass er dir die Kraft und Ausdauer gibt, diese Tugenden beständig einzuüben und zu behalten.

Wenn du also mit Christus auferstanden bist, dann werden deine christlichen Tugenden bzw. das Wesen Christi in dir, deine eigene Osterauferstehung bezeugen.

 

 

Nach „AGB 2-Jahres Bibel-Lese.

Täglich mit uns in unseren Morgen-Andachten lesen, beten und anwenden. ( hier Christuskapelle)

Weiterführende Hilfen auch unter:

Anglikanische Kirche (unter Gottesdienst)

oder unter

Gebetbuch AGB

Ausgabe 5 – Weihnachten ’18 – Download klicken

Christus-Gemeinde Schwarzenborn

A n g l i k a n i s c h e K i r c h e in Deutschland
Gemeindebrief Januar 2019

Herzlich willkommen zu Gottesdiensten & Treffen!

Jahreslosung 2019

„Suche Frieden und jage ihm nach!“

Psalm 34, Vers 15.

Monatsspruch Januar:

Gott spricht: Meinen Bogen habe ich gesetzt in die Wolken; der soll das Zeichen sein des Bundes zwischen mir und der Erde. Gen 9,13

Sonntags: 10 Uhr Gottesdienst

Mahlfeier 3x monatlich – Morgenlob / Wortgottesdienst, 34639 Schwarzenborn, Richbergstr. 11, Christuskapelle; 1x Ende des Monats im Blockhaus: Rhönblick (neben der Jausenstion). Nach den Gottesdiensten Einladung zum Brunch in die Jausenstion.

Brot und Wein

Andachten und Treffen während der Woche:
Dienstag-Samstagmorgen: 8:00

bis 8:30 Uhr Morgenlob / Familienlob
Dienstag 18 Uhr: Abendlob mit Katechismusauslegung Kapelle
14tägige Treffen in der Winterzeit
Montag: 19 Uhr Männertreff im Kaminzimmer – Richbergstr. 17, Schwalmblick. Verantwortlich Campdirektor Klaus Buder – Fon: 0171-8972951
Mittwoch 19 Uhr: Farsi Bibelstunde in Neukirchen, Untergasse 7, bei Amini

Donnerstag: 19 Uhr Frauentreff im Kaminzimmer. Nr. 17, Schwalmblick
verantwortlich Gabriele Buder – Fon: 0157-73550851
Hinweise auf die Termine auch unter http://www.knuellkamp.de


Hinweis für den 01. 01. 2019

Dienstag, 1. Januar 2019 findet um 11 Uhr ein verkürztes Morglob im Gedenken an die Beschneidung Christi statt, der damals, acht Tage nach der Geburt, beschnitten wurde. Dabei wollen wir auch an die Bedeutung der Beschneidung unseres Herzens durch den Heiligen Geist offen sein.

Epiphaniastag – weiß

Fest der Erscheinung des Herrn

Sonntag, 06.01.2019 – 10.00 Uhr Christuskapelle

Wortgottesdienst (St. Meyer; K. Buder)

Lesungen: Jesaja 60,1-6; Psalm 72; Epheser 3,1-12; Matthäus 2,1-12

Wochenspruch:

Denn die Finsternis geht vorüber und schon leuchtet das wahre Licht. 1 Joh 2,8

Tagesgebet:

O Gott! Du hast durch die Wegweisung eines Sternes Deinen eingeborenen Sohn den Nationen geoffenbart. Verleihe uns, die wir Dich nun durch den Glauben erkennen durften, dass wir nach diesem Leben auch zum Schauen Deiner herrlichen Gottheit gelangen. Durch Jesus Christus, unsern Herrn.

* * * *

1. So. n. Epiphanias – weiß

Der Gottessohn

Sonntag 13.01.19 – 10.00 Uhr Christuskapelle

Abendmahlsfeier / Eucharistie

Predigt und Lieder zur Einstimmung auf die Allianzgebetswoche (Neukirchen & Schwarzenborn) der kommenden Woche

Thema: Einheit leben lernen.

Lesungen:

Jesaja 42, 1-9; Psalm 100; Römer12,1-5; Lukas 2,41-52

Wochenspruch:

Denn alle, die sich vom Geist Gottes leiten lassen, sind Söhne Gottes. (Röm 8,14)

Tagesgebet:

O Herr! Erhöre die Gebete Deines flehenden Volkes. Verleihe, dass wir sowohl erkennen, was wir tun sollen, als die Gnade und Kraft erlangen, dasselbe auch getreu zu vollbringen. Durch Jesus Christus, unsern Herrn.

Allianz 2012 Boot bunt

Allianzgebetswoche 14.-20.01. 2019

Gebetsgang Neukirchen – (Samstag, 19.01).

Der Gebetsgang durch Neukirchen beginnt um 10:50 Uhr neben der Nikolaikirche und wird drei Stationen umfassen (Dauer circa 1:15 Stunde).

Beginn der alten Lateinschule, dann zum neuen Kindergarten, der Abschluss findet am alten Sportplatz statt. Fußballjugend erhält dort warme Würstchen und Getränke.
Um Beteiligung bei diesem Gebetsgang Thema – Jugend, Träger der Hoffnung – wird gebeten.

2. So. n. Epiphanias- weiß

Sonntag 20.01.19

10 Uhr Abschlussgottesdienst der Gebetswoche in der Nikolaikirche

(Es findet kein Gottesdienst in der Christuskapelle am Knüllköpfchen statt.)

Letzter So. n. Epiphanias- weiß

Die Herrlichkeit Christi

Sonntag 27.01.2019

10.00 Uhr Christuskapelle/Knüll

Abendmahlsgottesdienst

Wochenspruch:

„Denn siehe, Finsternis bedeckt die Erde und Dunkel die Völker, doch über dir geht leuchtend der Herr auf, seine Herrlichkeit erscheint über dir.“ (Jes 60,2)

Tagesgebet:

O Gott. Dein gepriesener Sohn ist erschienen, die Werke des Teufels zu zerstören und uns zu Kindern und Erben des ewigen Lebens zu machen. Wir bitten Dich: Verleihe, dass wir uns in dieser Hoffnung selbst reinigen, gleichwie er rein ist; damit, wenn er in Kraft und großer Herrlichkeit wiederkommen wird, wir in seinem ewigen und herrlichen Reich ihm ähnlich gemacht werden, wo er mit Dir, o Vater, und mit Dir, o Heiliger Geist, lebt und regiert, jetzt und allezeit und in Ewigkeit. Amen.

Lesungen:

Altes Testament: Ez 36,16-27; Psalm: Ps 97; Epistel: 1 Joh 3,1-10; Evangelium: Mt 24,23-31

Zwei-Jahreslese – Chronologisch durch die Bibel. –

2. Teil: Altes & Neues Testament

Tag Morgen –

Psalmen

oder Abend –

1. Lesung

Lese

2. Lesung

Beschneidung:
1 Ps 148 Gen 17,1-8 Röm 2,25-29
2 Ps 76 1 Kön 1,1-27 Apg 1,1-14
3 77 1,28-53 1,15-26
4 78,1-16 2,1-25 2,1-13
5 78,17-39 2,26-3,1 2,14-36
Epiphanias:
6 Ps 72 Jes 40,1-6 Joh 1,1-12
7 Ps 78,40-55 Hld 1+2 Apg 2,37-47
8 78,56-72 3+4 3,1-26
9 79 5+6 4,1-12
10 80 7+8 4,13-22
11 81+82 1 Kön 3,2-28 4,23-37
12 83 4 – 5,14 5,1-16
13 84 Spr 1,1-19 5,17-33
14 85 1,20-33 5,34-42
15 86+87 2 6,1-7
16 88 3 6,8-15
17 89,1-15 4 7,1-16
18 89,16-38 5 7,17-29
19 89,39-53 6,1-19 7,30-43
20 90 6,20-35 7,44-53
21 91 7 7,54-8,3
22 92 8 Jak 1,1-18
23 93+95 9 1,19-27
24 94 10 2,1-13
Bekehrung des Apostels Paulus:
25 Ps 1+19 Jes 49,1-6 Apg 22,1-16
26 Ps 96 Spr 11 Jak 2,14-26
27 97 12 3,1-18
28 98+99 13 4,1-17
29 100+101 14,1-15 5,1-20
30 102,1-16 14,16-35 Apg 8,4-25
31 102,17-29 15,1-20 8,26-40

Wir wünschen Gottes Segen und Leitung in allen Entscheidungen im neuen Lebensjahr für:

Christus- Gemeinde Schwarzenborn & Neukirchen

Ortsgemeinde der Anglikanischen Kirche i.D. www.anglikaner.de

Herausgeber: Bischof Gerhard Meyer, M.Div; D.D.; Ordinarius

Redaktion: Richbergstr. 11, 34639 Schwarzenborn/Knüll

Tel.: 01573-7380923

oder Fon & Fax: 05686 – 9309235

E-Mail: bischof.meyer@rekd.de

Gemeinde im Internet:

http://christusgemeinde.rekd.de/

Gemeindevertreter:

Grace Meyer 01578-8789509

Pfarrervertreter: Stefan Meyer

Erzbischof: The Most Rev. Ray R. Sutton, Dallas, Texas (USA);

Konto: Für Unterstützung der Gemeindearbeit bitte Spenden an das

Anglikanischen Kirche e.V. – mit VERMERK: „Christus Gemeinde“

Kreissparkasse Schwalm-Eder, BLZ 520 521 54; Kto.-Nr. 0 214 017 741,

Sie erhalten am Ende des Jahres unaufgefordert eine Spendenquittung für das Finanzamt.

Samariter

Der barmherzige Smariter  –

Eine  heilsgeschichtliche Deutung,

die zum Handeln führt.

Download: –> Lu10,25-38-A4

 

 

 

 

 

 

 

Das Leben des uns hier auf aufgezeichneten Menschen, des Wundgeschlagenen, ist sein persönlicher Heilsweg zu Gott.

Wie beim verlorenen jüngeren Sohn, so zeigt uns auch diese Erzählung die Geschichte der gesamten Menschheit von Adam bis heute (1. Kor 2,13). Sie ist damit auch meine persönliche Geschichte. Unsere Rallye beginnt:  Wir werden 16 Stationen anfahren und dann wieder zum Ausgangspunkt zurückkehren.

1. Jerusalem     –    Paradies/ Stadt Gottes – Jerusalem droben

Adam unser Vorvater hatte die gesamte Menschheit in seinen Lenden. Er und du befanden sich zuerst im Paradies, vollkommen im Bunde Gottes, vollkommen im Ebenbilde Gottes, teilhaftig der göttlichen Natur. Du stammtest ursprünglich aus dem himmlischen Jerusalem aber. – Aber auch Christus, der neue Adam, kam vom Himmel her. Er hatte nach dem Sündenfall den Himmel verlassen und ist hinab nach Jericho, den untersten Orten der Erde gegangen.

  1. Jericho – Der Kosmos oder die gefallene, geschmückte Welt

Du aber machtest dich freiwillig auf den Weg, aus eigenem Entschluss auf die „27 km lange Reise nach Jericho“. Adam hat mit dir das Paradies verlassen. Der Weg ging oft steil und über Klüfte abwärts. Über 1000 Meter legtest du in die Tiefe zurück. Du ließest dich dabei immer von deinem eigenen Willen, deinen eigenen Wünschen, deinem eigenen Freiheitsstreben, deinen eigenen Vorstellungen, deinem eigenen Verstand leiten. Du wurdest nicht durch Gott, sondern durch Satan nach Jericho weggelockt. Du gingst ganz nach Jericho hinein, das 257 Meter unter dem Meeresspiegel liegt. Jericho ist die Welt, der Kosmos, geschmückt mit Palmen und geziert und geordnet, nicht aber nach dem Willen Gottes. In der „Weltstadt“ finden wir alle die Verführungen, die grausigen Videofilme, die heißen Sexbilder und Schundromane, die schillernde Welt der vollen Verkaufshäuser, die Freiheit der Handys und des Internets. Nun, Jericho ist heute eine Palästinenserstadt. Doch denken wir daran: Jericho wurde gleich zu Beginn von Josua zerstört. Hier in dieser Weltstadt wird die göttliche Natur, das Ebenbild Christ, der ursprüngliche heilige Charakter des Menschen solange angegriffen, bis er dort halbtot im Dreck liegen blieb. Jericho ist das Babel der Welt und Vorort zur Hölle.

 

  1. Die Räuber – Dämonen, die widerstrebenden Kräfte

Die Räuber der Welt, die uns überfallen haben, sind nicht nur Huren, die schlechte Filme, der Wohlstand, die zerstörerische Musik, sondern die bösen Geister oder Dämonen, die gegen uns streiten. Dämonen verbinden sich hauptsächlich mit Ideen und Gedanken, die uns dann beherrschen. Diese geben uns andere Werte und lassen uns Gott und die Welt anders deuten. Alle betrügen, du darfst dies auch! Abtreibung ist nicht Mord, nein! Das ist nur Zellgewebe und kein Mensch! Ich will mein Leben! Bleibe ledig, lebe dein Leben! Mach dir’s bequem, nutze die Freiheit! Denke an dich! Fit for fun! Glitz und Spaß! Viel Spaß! Spiel und Spaß! – Genau wie im untergehenden Rom. Spaß und Spiele im Kolosseum. Dies sind nicht modernen Werte oder Ideen, sondern Unheilsideen oder zerstörerische Werte. Du und ich nehmen sie in unserem Jericho, der globalen, antigöttlichen Stadt auf. Diese Räuber haben den Vielen das Unheil gebracht. Die Dämonen sind auf dem Weg von Jerusalem nach Jericho über die gesamte Menschheit hergefallen, haben sie alle halbtot geschlagen und vor Jericho Stadt liegen gelassen.

  1. Wunden – Ungehorsam, Sünden und Egoismus des Menschen

Die Wunden, die uns geschlagen wurden, stammen von den uns verführten Räubern und Dämonen. Sie entstanden aber dadurch, weil wir uns nur um uns selbst drehten, im Grunde genommen Egoisten waren. Unser Egoismus fügt uns Wunden zu.

Jeder, der viel raucht, der schädigt seinen Körper selbst, aber freiwillig, weil er es selbst will. Wer Ehebruch begeht, schädigt sich selbst. Wer sich zurückzieht, schädigt seine Seele. Wer ganz in das Schneckenhaus des Egoismus’ sich zurückzieht, der zerstört sich selbst. Er beginnt zu bluten und zu verbluten. Unsere Wunden stammen von unserem selbstgewollten Egoismus und Ungehorsam her. Wir haben uns aus dem Schutz des guten Gesetzes Gottes begeben. Das Ergebnis: Der verkündigte Fluch hat uns getroffen. Aus eigener Schuld sind uns Wunden geschlagen wurden.

 

  1. Kleider ausziehen – Verlust der Christusähnlichkeit, Heiligkeit, Gerechtigkeit und Tugend

Die Kleider, die wir einst im Paradies anhatten, stehen für die Ebenbildlichkeit Gottes. Diese wurden uns auf dem Weg nach Jericho ausgezogen. Alles Schöne, der Schmuck und Charakter Christi, ist verloren gegangen. Eph 4, 24: Zieht den neuen Menschen an, der nach Gott geschaffen ist in wahrer Gerechtigkeit und Heiligkeit. Nun muss ich zugeben: Jetzt trage ich das Bild des gefallenen und totkranken Menschen.

  1. Halbtot liegen geblieben – die Seele ist unsterblich

Trotz allem, wir haben nicht aufgehört von Gott abzustammen, doch sind wir äußerst kranke Kinder, die sich nicht selber helfen können. Der Körper ist zerschunden, der Geist der Heiligkeit und Gerechtigkeit und Gnade ist entflohen. Doch die vergiftete Seele des Menschen lebt trotzdem noch, zwar verkehrt, doch auf ewig. Das ganze Haupt ist krank, der ganze Leib ist matt. Von der Fußsohle bis zum Scheitel: Es ist nichts Gesundes, nichts Heiles an uns.  Zwar ist sie schon halbtot. Doch gerade sie benötigte Hilfe, einen Seelsorger, einen Arzt. Wer aber ist dieser Arzt, der uns heilen kann? Einer der folgenden hier?

 

  1. Der Priester –                           aufs Gesetz gedeutet

Ist es der Priester, der Vertreter des Gottesdienstes, besser des Gesetzes? Denn er sollte ja das Gesetz lehren? Nein, auch er konnte mir nicht helfen. Sehen wir, er geht an der gegenüber liegenden Straßenseite vorbei, natürlich auch nach Jericho, der damaligen Priesterstadt. Er selber besitzt kein erneuertes Herz. Der herzlose Priester konnte mir nicht helfen. Solche Priester sind nicht wiedergeboren, auch sie sind auf dem Weg in die Höllenstadt. Auf welchem Weg befindest du dich? Besitzt du ein erneuertes Herz? Damit erkennen wir, dass das gesamte priesterliche System, obwohl gut und von Gott gut gewollt, doch versagte, nämlich der verwundeten, geschlagenen und halbtoten Seele des Menschen zu helfen.

 

  1. Der Levit / Assistent – auf praktische Hilfe  gedeutet

Auch der Levit, der Priester-Assistent, der praktisch dem Priester zur Seite stand und helfen sollte, war nicht im Herzen erneuert. Ebenfalls ging er auf der gegenüberliegenden Seite vorbei. Keiner der beiden wollte sich verunreinigen. Auch der Levit merkte nicht, dass er ein gefühlloses Herz besaß. Dieser Helfer konnte weder mit dem Gesetz noch mit praktischem Einsatz Hilfe leisten, obwohl dies sein Job war.

So ging die gesamte jüdische Religion wegen ihres unerneuerten Herzens an Gottes Plan vorbei, konnte niemandem helfen. Alle gingen auf ihrem Weg immer bergab nach Jericho, aber verloren. Auf diesem Weg konnte die äußere Religion weder helfen noch heilen.

 

  1. Der Samariter – Christus

Als die Zeit erfüllt war, sandte Gott seinen Sohn. Gal 4,4. Jetzt aber kam Christus daher. Er ist derjenige, der oft von den Juden so bezeichnet wurde: Joh 8,48 Sagen wir nicht mit recht, dass du ein Samariter bist und einen bösen Geist hast? Christus kam nicht aus der priesterlichen aronitischen Tradition. Darum heißt es auch Jo 1,11:  Er kam in sein Eigentum und die Seinen nahmen ihn nicht auf. Christus wurde als „abgelehnter Samariter“ mit bösem Geist bezeichnet.

 

10.  Das Reittier                     –               Der irdische Leib Christi

In Jes 53 heißt es: Er trug alle unsere Krankheiten und Schmerzen. Wir aber hielten ihn für den, der von Gott gemartert und geschlagen wurde. Durch seinen Leib, den Vorhang, ging der Riss von oben bis unten. Er trug unsere Sünden in seinem Leibe auf das Holz, damit wir der Sünde abgestorben Ihm leben sollten. Christus musste seinen Brüdern in allem gleich werden, damit er ein treuer Hoher Priester werden konnte. An dem, was er litt, hat er Gehorsam gelernt. Das Reittier steht hier symbolisch für eine höhere Wahrheit (anagogä): Es ist Christus, der meine Lasten trug, in seinem Leib.

 

  1. Das Öl –              Die Anwendung der Erlösung

Das Öl spricht vom Heiligen Geist, seiner Wirksamkeit und seiner Hilfe. Es spricht von der Mitteilung der Gnade Gottes, der Gabe des Geistes für ein erneuertes Leben. Der Heilige Geist wendet die Erlösung und Vergebung der Sünden auf unser Leben an. Dies ist seine Hauptaufgabe, uns die Sündenvergebung das neue Leben mitzuteilen. Sie ist dann die Voraussetzung zur Heilung und zu einem Leben in der Erneuerung.

 

  1. Der Wein /Sakrament –              Blut zur Versöhnung

Das Blut Jesu Christi, seines Sohnes, macht uns frei von aller Sünde. Wein desinfiziert und ist die Voraussetzung für die Heilung aller Wunden, die  durch Welt, Satan und seine Dämonen uns zugefügt wurden, aber auch durch unsern Eigenwillen. Ohne den neuen Wein Christi, sein Blut für unsere Wunden, das alle unsere Schuld heilen will, gibt es weder eine Hilfe für mich und für dich. Theologisch ist es Wein und nicht Saft. Wenn Christus sagt feiert das Gedächtnismahl so, wie ich es eingesetzt habe, dann kann keine Gemeinde gegen seinen Willen Saft in den Kelch tun. Denn der „Neue Wein“ steht für das Blut Christi. Und: Das Blut des Lammes reinigt uns und machet alles neu.

Der Wein beim Abendmahl spricht von Reinigung, Vergebung und Anteilhabe an Christus. Zwei Dinge sind für unsere Wegzehrung und Genesung als Christen wichtig. Erstens der Wein (+Brot), Sakrament der Erlösung. Von der zweiten Wichtigkeit dann am mehr am Ende.

 

  1. Das Gasthaus – Die Kirche Christi

„Außerhalb des Gasthauses gibt es kein Heil und Genesung“. Dies haben die frühen Kirchenväter bezeugt, und auch Christus sprach. Ich will bauen meine Gemeinde. Die Apostel warnen uns, die Gemeinde und die Versammlungen nicht wieder zu verlassen, wie es so viele (Konferenzchristen, Goetheverehrer und Vereinsanhänger) tun. „Es war eine wunderbare Konferenz, hier und dort, und ich finde Gott in der Natur, und Sport ist im Verein am Schönsten, besonders am Sonntag Morgen.“ Doch wer für sich selbst lebt und nicht weiter „Fleisch und Blut Christi isst“, die wahre [geistliche] Speise, auch nicht an Christi wirksamen Zeichen teilnimmt, der wird auf der Straße nach Jericho sich das Todesvirus der Welt holen und elendig im Staub der Straße sterben. Das Gasthaus zum Heil ist aber die Kirche, die rechte Herberge , die Gemeinde Christi. Nur dort werde ich bis zu Christi Wiederkunft gesund gepflegt und wieder aufgerichtet, nicht aber durch unpersönliche christliche Radio- und Fernsehprediger oder Konferenzen. Und diese Heilung geschieht nicht nur durch einmaliges Handaufhebung eines begeisterten Moments. Dies allein heilt nicht. Denn jeder bedarf der Pflege des Gastwirts, des Herbergsvaters. Und wer sind diese?

 

  1. Die Wirte – die Apostel, Bischöfe (oder Gemeindehirten)

Zuerst hat Christus 12 Apostel zu „Wirten“ der Gemeinde eingesetzt, die Kranken zu versorgen. Die 12 Apostel waren die ersten Herbergs-väter. Die Gemeinde oder eine Bruderschaft ist aber das Hospital oder die Herberge. Es gibt zwar keine vollkommene Gemeinde. Doch die örtliche Gemeinde Christi ist immer eine Krankenverwahranstalt. Die sichtbare Gemeinde Christ vor Ort ist immer Pflege- und Gesundungsstation für alle von der Straße. Wenn du Christ wirst oder geworden bist, ist auch deine Verantwortung, dich dort regelmäßig betreuen und pflegen zu lassen. Nur stolze Menschen werden dies ablehnen. Sie wollen sich nicht pflegen und verbinden lassen. Nein danke, nicht von diesem komischen Herbergsvater, diesem oder jenem Wirt! Danke, ich versorge mich selbst, suche mir selbst meine Medizin. Diese Selbstversorgung ist aber ein großes Unheil in der ganzen Christenheit. Viele werden von ihren eigenen religiösen Traktätchen, Hobbyauslegungen, die sie auf dieser Straße nach Jericho entdecken, vorgeprägt. Aber, ob diese Lehre zur Gesundung oder zum Unheil führt, weiß der aus der „Herberge“ weggelaufene jedenfalls nicht. Die Folgen werden sie vielleicht zu spät erkennen: Keine Genesung! Doch, lass dich vom örtlichen „Gemeinde-Wirt“ regelmäßig pflegen und bleibe im Gasthaus der Gemeinde.

Die Apostel setzten nun Timotheus, Titus und andere ein, die auch als Wirte im Gasthaus, seiner Kirche dienen sollten. Es waren immer geistliche und nach der Bibel rechtlich berufene Männer, die Gastwirte sein sollten. Niemand kann sich selbst als Pastor berufen und ein eigenes „Gasthaus“ aufmachen. Solche, die geistlich und öffentlich nach der Schrift Berufenen, sind jedoch bis heute die „Gastwirte“, und die Kirche Christi ist Christi Heilsanstalt: Die örtlichen Gemeinden sind nun Pflegestätten und Zweighospitäler im Gesamtverband des „Klinikums Christi“. Gehörst du bereits fest zu einem Zweighospital und lässt dich dort mit der rechten Arznei, dem Wort und dem Nachtmahl Christi pflegen?

 

  1. Zwei Denare als Wegzehrung und Heilmittel:

Es ist  die „Heilige Schrift, die 2 Testamente

Gesetz und Evangelium zeigen die Liebe zu Gott und dem Nächsten.

Die Schrift ist Wegzehrung und Mittel der Gnade: Das bereits vorher erwähnte Sakrament oder Gnadenmittel war das Abendmahl (Wein), das Christus eingesetzt hat. Das zweite Ding ist nun das Wort der Schrift aus beiden Testamenten. Hörst du, liest du, nimmst du dies regelmäßig auf?  Nun soll uns neben diesem Geschmeckten: Brot und Wein, das Gehörte: das Wort Gottes aus der Bibel zur Zehrung auf unserem Christenweg dienen. Die Bibel und die Sakramente sind nur ein Angelt, ein Vorschuss der Verheißung auf unseren zukünftigen Besitz. Sie sind Wegzehrung für den Glaubenden. Diese zwei Silberstücke, AT und NT Schrift können daher nicht durch Wunder und Visionen ersetzt werden.

So sollen die Schriftund die Sakramente uns in die Erlösung Christi einführen, uns umgestalten, heiligen und gesund machen. Diese Wegzehrung durch regelmäßiges Abendmahl und reichhaltigem Wort Gottes ist zur irdischen Gesundmachung gedacht bis Er wiederkommt.

 

  1. „Wenn ich wiederkomme“ – Die  2. Wiederkunft Christi

Pflege ihn; und wenn du mehr ausgibst, will ich dir’s bezahlen, wenn ich wiederkomme. V35

Dann will ich dir’s bezahlen. Schon in diesem Gleichnis werden wir auf die volle Erlösung Christi hingewiesen. Allein Christus hat alles bezahlt und wird alles noch Übrige begleichen. Er hat bereits alles für unsere Erlösung bezahlt und lässt es sich nichts nehmen, selbst noch Ausstehendes zu bezahlen. Kein Pfarrer, Priester oder Prediger wird je aus eigener Tasche etwas für die Heilung der Verwundeten und Zerschlagenen geben können. Alles wird aus dem Schatz Christi, aus dem Erbe Christi bezahlt. Wann geschieht dies?  Wenn ich wiederkomme!

Wenn Er wiederkommt, dann ist die Aufgabe der Kirche, der Heilanstalt Gottes, zu Ende gebracht worden. Dann werden alle Hospitäler, die Christus-Kliniken, geschlossen. Dann werden alle, die geistlich gesund gepflegt wurden, von ihm als wirklich gesund empfangen werden. Er wird dann von den Gastwirten empfangen und alle Gesundgepflegten in einem herrlichen Triumphzug auf dem Weg zurück nach Jerusalem, dem himmlischen Jerusalem führen, wo keine Krankheiten und Tränen mehr zu finden sein werden.

Hier endet nun unser Gesamtblick über die Heilsgeschichte, unser Rallye, nicht in Jericho, sondern heil zurück an unserem Ausgangspunkt, Jerusalem.

Ich hoffe, du hast dich auf diesem Weg selbst erkannt, dich mit Öl und Wein, dem Sakrament Christi; verarzten zu lassen und die Erlösung Christi angenommen. Bleibe doch jetzt in der Pflege der Wirte in Christi Herberge und seiner Klinik: Lasse dich dort durch Wort und Sakrament  gesund pflegen. Gesund kümmere dich um deinen Nächsten.

 bischof.meyer@rekd.de   Fon& Fax 05686-9309

 

 

 

Gemeinschaft nach dem Gottesdienst in der Christuskapelle

Nach dem sonntäglichen Gottesdienst bereitet die Gemeinde ein Essen in der Jausenstation vor. Dazu sind alle Gäste und Gemeindeglieder eingeladen.

 DOWNLOAD: –>   2018 Juli August Gemeindebrief:

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Gemeindebrief  Juli – August  2018

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Monatsspruch.  Ihr seid jetzt also nicht mehr Fremde ohne Bürgerrecht, sondern Mitbürger der Heiligen und Hausgenossen Gottes. Epheser 2,19.

 Herzlich willkommen!

 Sonntags:   10 Uhr Gottesdienst

Mahlfeier 3x monatlich – Morgenlob / Wortgottesdienst 1x Ende des Monats

34639 Schwarzenborn, Richbergstr. 11, Christuskapelle

 

Bibel- & Gebetskreise – Andachten:

(Ausnahmen  – Pause im Sommer siehe letzte Seite

 Dienstag-Samstagmorgen: 8:00 bis 8:30 Uhr  Morgenlob / Familienlob

 Montag 14tägig Männerabend 19:00 Uhr Knüllcamp, Rhönblick

(INFO Klaus Buder: 0171-8972951) Termine: http://www.knuellcamp.de

 Dienstag – 18.00 Kapelle –Abendlob mit Katechismuserklärung – Christ-Sein – Fortlaufende Fragen.

 Mittwoch Farsi Bibelstunde:18:30 Uhr –  Pause im Sommer

Neustart am 15. August 2018  – Neukirchen, Untergasse 7 – bei Hadi Amini

Donnerstag 14tägig Frauentreff 19:00 Uhr Knüllcamp, Kaminzimmer,

(INFO Gabriele Buder: 0157-73550851) – http://www.knuellcamp.de

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 DOWNLOAD: –>   2018 Juli August Gemeindebrief:

 

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Predigt – Download:  Mt 20,1-16 Neid oder Freude über Belohnungen

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Belohnung anderer: Beneiden oder sich ihrer freuen?

(Predigt Mt. 19,30-20,16)1. 

  1. Umkehrungen im Reich Gottes

Unser Text beginnt eigentlich schon in Kap. 19,30 mit der Aussage: Aber viele, die die Ersten sind werden die Letzten und die Letzten werden die Ersten sein.

Danach gibt es eine klare Struktur, wie der gütige Gutsherr über den Tag hinweg immer wieder Menschen für eine Arbeit im Weinberg sucht und sie zu unterschiedlicher Tageszeit noch einstellt. Am Ende, nach Ablauf der ganzen Geschichte und der noch kommenden Anwendung aber wird das Sprichwort von Jesus umgekehrt dargestellt, anders als im Abschnitt zuvor, wo es um den Lohn der Nachfolge ging. Nun heißt es in Kap 20,16 So werden die Letzten die Erste und die Ersten die Letzten sein. Damit will er uns prüfen, wie wir mit den Letzten, die im Reich berufen umgehen, wie wir zu ihnen und Jesu Berufung stehen.

  1. Zur Einstellungsweise

Der gütige Grundbesitzer in den Morgenstunden Arbeiter von Beginn bis zum Ende des Tages eingestellt (20,1-7). Damals war ein zwölfstündiger Arbeitstag (mit kurzen Pausen) das Normale.  Er beginnt schon morgens um 6 Uhr in der Dämmerung. Dann in Vers 3-7 werden weiter Tagesabschnitte der Berufung beschrieben, ungefähr 9:00 Uhr, 12:00 Uhr, 15:00 Uhr und 17:00 Uhr. Doch am Ende des Arbeitstages, am Abend werden die Arbeiter nach ihrer Rückkehr vom Kassenführer vom letzt Berufenen um 17 Uhr bis zum ersten, der um 6 Uhr morgens eingestellt wurde, zuerst ausbezahlt V 8-15.  Dann kommt der Umkehrvers, dass die Letztberufenen bevorzugt behandelt und großzügig Lohn erhielten. Jesus erklärte hier nicht, warum der Gutsbesitzer immer wieder über den Tag zurückkehrte.  Aber doch wissen wir, dass Gott immer wieder seine Propheten und die berufenen Männer in die Ernte des Reiches Gottes schickte. Auch Jesus sprach, bevor er seine Jünger und Apostel auswählte und aussandte:  Seht die Ernte, sie ist groß, und wenige sind der Arbeiter. Die Ernteeinbringung war dringend. Jesus kommt immer wieder während der Kirchengeschichte, aber auch während eines Menschenlebens und klopft zu bestimmten Zeiten an – Zeiten, wenn Menschen willig sind, – als Ernte- und Missionsarbeiter in seiner Ernte eingesetzt zu werden.

In ähnlicher Weise waren die gegen Ende des Tages angeheuerten Landarbeiter wahrscheinlich genauso gute Arbeiter wie die zuvor in der Frühe eingestellten (V. 6). Nur jene Spätberufenen hatten bisher keine Arbeit gefunden. Doch jetzt war die Zeit aus der Sicht des göttlichen Gutsbesitzers dringend, vor Ende des Tages oder übertragen, vor Ende der Weltzeit, die Traubenernte noch einzubringen.

  1. Leistung, Lohnvergleich und Reaktion der Mitarbeiter

V 8-16. Kurzzeitarbeiter wurden damals normalerweise immer am Ende eines jeden Tages am Abend bezahlt (Lv. 19,13; Dt. 24,15). Das sagte auch das jüdische Gesetz, dass man ihnen das notwendige für den Tag gleich auszahlen sollte. Für einen Tagesverdienst erhielt zurzeit Jesu ein Silberstück oder einen Denar. Nur, was ging in dem vor, der den ganzen Tag gearbeitet hatte, nur einen Denar erhielt, während die später eingestellten, die nur die Hälfte eine Drittel oder nur eine Stunde gearbeitet hatten, nun aber auch das gleiche Geld erhielten? Ist das nicht ungerecht. Diese grummelten und murrten über den Gutsbesitzer (V. 11). Das ist unfair. Die wollten dann vielleicht gleich eine Sitzung der Weinbergsgewerkschaft einberufen.   Denn nach ihrer Ansicht und ihrem Vergleich mit den anderen, sollten sie doch mehr zu erhalten, als jene, die später erst dazu kamen und die gleiche Bezahlung erhielten. Ok, die Bezahlung war wie vereinbart, angemessen und auch bezahlt worden (20: 2).

  1. Bedeutung des Gleichnisses für uns?

Es geht nicht in erster Linie um Spätbekehrungen von Menschen auf Sterbebetten, um die späteren Jünger in der Kirchengeschichte bis heute, die sich nach der Zeit der ersten zwölf Apostel Jesus anschlossen hatten, nicht um die Heiden, die Nichtjüdischen anderen Völker, die nachfolgend in das gesamte Volk Gottes aufgenommen wurden, auch nicht um die Notwendigkeit, Belohnungen im Königreich Gottes als ein legales Recht anzusehen. All diese Dinge sind nicht an erster Stelle hier aus den Aussagen Jesu deutlich ersichtlich.

Doch es ist klar, dass Jesus seine Freiheit hier ausübt, um den Segen des Königreichs, seine Gnade allen zu geben, für die er sich souverän entscheidet. Das kann aber bei unseren den theologischen Vorstellungen über die Souveränität Gottes einen Schock verleihen, besonders dann, wenn Er unsere menschlichen Erwartungen umkehrt.

Gott tut niemandem Unrecht, indem er einigen Menschen außergewöhnliche Gnade schenkt. Sehen wir uns hier bei den Unzufriedenen das Wesen ihres Neides an. Es ist ein böser Blick, der das Wohl und das geschenkte Gute, dem anderen gegenüber nicht gönnt. Doch, wenn wir unserem Nächsten nichts großzügig gönnen, dann fehlt bei uns selbst die Güte Gottes, etwas Grundlegendes, das Wesen seiner Gnade. Es unser Sorgen bei uns selbst, das Gott missfällt, aber uns und unseren Nächsten schadet. Es ist die Sünde der Unzufriedenheit und Missgunst, die weder Freude im Leben, noch uns Erquickung schafft, auch nicht ehrenhaft ist. Wollen wir doch auf jeden stolzen Anspruch: Geld, Positionen und Ansehen verzichten.

Darauf geht Jesus gleich in den nächsten Versen ein. –  Aber, wir wollen uns nach Gottes Erlösung als ein freies Geschenk an uns ausstrecken. Lasst uns niemals über unsere irdischen und geistlichen Gaben beneiden, dass es einem anderen gut oder besser als uns geht. Wir wollen anderen auch ihr schon nicht einfaches Leben noch schwerer machen. Wir wollen auch nicht mit den Unzufriedenen oft christlichen Nörglern in ein negatives Wolfsgeheul einstimmen, was doch nichts anderes als Unglaube ist. Wir machen uns dann schuldig vor Gott, wenn wir mit den Unzufriedenen in den Sklavengesang der Aufrührerischen gegen unseren gütigen Haushalter und Herrn einstimmen.

Dagegen sollen wir uns freuen und Gott für seine Barmherzigkeit gegenüber anderen preisen, uns mitfreuen über diejenigen, denen Gott großzügig seine Barmherzigkeit und Gnade hat zukommen lassen. Freut euch mit denen, die sich freuen, jauchzt mit den Jauchzenden, lacht mit den Lachenden.

Denn wir haben einen gütigen „Gutsherrn“, der aus dem Schatz Christi reichlich das ewige Leben und auch noch Belohnung austeilt.

Bischof.Meyer@rekd.de